26. Tage der deutschsprachigen Literatur

Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Klagenfurt und des ORF Landesstudios Kärnten in Zusammenarbeit mit 3sat und freundlicher Unterstützung der Telekom Austria.

Tage der deutschsprachigen Literatur 2002 - die aktuellen Informationen

Preisträger von 1998 bis 2001
Translatio 2002

Österreichischer Staatspreis
für literarische Übersetzer

Sonntag, 23. Juni 2002, 17.00 Uhr
Musil-Haus Klagenfurt

Evelyn Schlag: Bring all the pet names

Über Dichter und Übersetzer, die Domestizierung von Wünschen und die Begegnung mit Tigern.

"Ich schreibe kein Wort, das nicht übersetzbar ist", sagte Kazuo Ishiguro vor einiger Zeit. Der seit seiner Kindheit in Großbritannien lebende japanische Romanautor schreibt auf Englisch. Und er führte weiter aus, was er als das Dänemark-Problem und die Gefahr einer Homogeni-sierung der Literatur bezeichnet:

"Ich glaube, es besteht die Gefahr, dass wir alle dasselbe produzieren und dass ich zu einem bestimmten Grad diese Kräfte beim Schreiben auf mich einwirken spüre. Ich entdecke, dass ich aufhöre, auf eine bestimmte Art zu schreiben, oder manchmal verwende ich bestimmte Techniken nicht mehr einfach aus dem Grund, weil ich denke, sie überleben die Übersetzung nicht. Oder weil ich glaube, man würde sie zum Beispiel in Dänemark nicht verstehen – eine bestimmte Art von Hinweis, oder ein Witz, oder die Art, wie man eine Person beschreibt, die in einem Londoner Kontext perfekt funktioniert, die auch jemandem, der in Amerika lebt, völlig verständlich wäre, aber nicht viel Sinn für jemanden machen würde, der nicht die englische Sprache verwendet, oder für Leute, die sich mit Modedesignern in England nicht auskennen, oder mit Restaurants. Und das geht noch weiter, es gibt ganze Themenbereiche, die man für weniger wichtig hält, weil man denkt, sie funktionieren in Dänemark nicht."

Mag sein, dass man das Ishiguro in der berühmten Writing School in Norwich, East Anglia beigebracht hat, in der auch sein nicht weniger erfolgreiche Kollege Ian McEwan studiert hat. Dort wurde Wert auf einen einfachen Prosastil mit möglichst wenig metaphorischem Schnick-schnack gelegt. Und gerade auch in Norwich bemüht man sich um Übersetzung – der im Dezember verstorbene W.G. Sebald war der erste Direktor des British Centre for Literary Trans-lation.

Das Dänemark-Syndrom stellt jedenfalls eine sympathische Verbeugung eines Autors dar, der das Glück hat, auf Englisch zu schreiben und sich um ein anderes Problem nicht sorgen muss. Man könnte es das Problem des Dänischen Autors nennen, und es besteht darin, dass die Wahl – to be translated or not to be translated – gar nicht erst existiert, egal, ob er sich dem Authentischen seiner Techniken und seiner Sprache verpflichtet fühlt oder nicht. Der englische Literaturbetrieb deckt seinen Bedarf an fremden Perspektiven und Schreibweisen innerhalb der weit gesteckten Grenzen des ehemaligen Commonwealth, mit einer Literatur, die ohnedies auf Englisch geschrieben wird. Der amerikanische benötigt den englischen nicht einmal.

Zu den großen Versuchungen, die einen Autor befallen können, zählen Wortspielereien, und sie sind zumeist unübersetzbar. Auf jeden Fall stellen sie an den Übersetzer große Anforde-rungen. In dem Roman "The South" des irischen Autors Colm Toíbin fragt ein Anglo-Ire eine spanische Frau nach dem Wort für "coward", also Feigling. Als sie "cobarde" sagt, wiederholt er das Wort. Cobarde, sounds logical. Es erinnert ihn an das englische coward. In der deutschen Übersetzung ging das völlig daneben. Cobarde, klingt logisch. Nichts klingt unlogischer als dieses cobarde, zu dem sich ein deutschsprachiger Leser das englische coward assozieren muss. Im Englischen wiederholt die Figur das spanische Wort vier Mal, läßt es im Mund heimisch werden. Der Autor gibt der Figur (und dem Leser) Zeit, den Zusammenhang herzustellen –im Deutschen wird das Wort mit jedem Mal absurder. Vermutlich wäre die beste Lösung hier eine Fußnote.

Der Gefahr der Selbst-Zensur aus marktstrategischen Gründen und der damit verbundenen Gefahr der Homogenisierung, wie Ishiguro sie anspricht, unterliegt, so möchte ich einmal behaupten, ein Lyriker weniger als ein Romanautor. Es ist eine Behauptung, die man nicht belegen kann, aber es macht Spaß, darüber nachzudenken. Es hat mit der größeren Widersetzlichkeit der Lyrik zu tun. Czeslaw Milosz schrieb in seinem Poetischen Traktat von 1957, gerichtet an die Adresse der Verächter des Poetischen :

Gewürzt mit Scherz, Narretei und Satire,
Vermag die Poesie noch zu gefallen.
Dann werden ihre Vorzüge geschätzt.
Aber die Kämpfe, bei denen das Leben der Preis ist,
Trägt man in Prosa aus. So war es nicht immer.

Und uneingestanden ist bisher die Reue.
Es dienen, ohne zu dauern, Romane, Traktate.
Denn mehr wiegt eine einzige gute Strophe
Als die Last vieler fleißiger Seiten.


Diese zwei Strophen eines fünf Strophen langen Gedichts kann ich nur mit dem Rhythmus und den Worten lesen, die seine Übersetzerin, Jeannine Luczak-Wild, ihm gegeben hat. Mein Laptop hat kein Zeichen für das polnische [WU], das mit einem durchgestrichenen L bezeichnet wird. Das einzige, was ich machen kann, ist, eine kleine Welle des Ungefähr vor dem L zu drucken. Dieses Ungefähr-Zeichen, Annäherungszeichen, steht im Grunde genommen vor jeder Zeile einer Gedichtübersetzung. Wenn es in Milosz"s Gedicht auf Deutsch heißt: "Es dienen, ohne zu dauern, Romane, Traktate", dann fällt mir neben dem Rhtyhmus vor allem die Alliteration von "dienen und dauern" auf, und ich frage mich, ob es auch im polnischen Original so geheißen hat. Ob mit dem Gleichklang des Anfangskonsonanten (dienen/dauern) etwas beabsichtigt war, oder ob es – wie so oft – Zufall war.

Jeder Akt des Übersetzens ist ein Akt der Interpretation. Das schreiben seit ewigen Zeiten die Übersetzer wie die Dichter selbst, wenn sie aufgefordert sind, zu diesem Thema etwas zu sagen. Jede einzelne Wortwahl, jede Plazierung eines Wortes muss letztlich gemäß den Regeln der Zielsprache erfolgen, sonst wird das Grundrecht des Gedichts verspielt – dass es sich auf poetischem Boden aufhalte.

Lassen Sie mich im folgenden ein paar konkrete Probleme im Blick auf die Übersetzbarkeit einzelner meiner Gedichte aufzeigen. Ein Merkmal meiner Lyrik ist das Wörtlichnehmen von Wörtern. Es verbindet die Einfachheit, die, so denke ich, Ziel jedes ernsthaften Lyrikers ist, und eine Dunkelheit, einen Schatten rund um das Wort, in dem sich andere Bedeutungen aufhalten können. Es kann vorkommen, dass mir diese Doppeldeutigkeit beim Schreiben nicht immer sofort bewusst wird, dass sie Teil einer zweiten, unsichtbaren Natur ist. Ich lese Ihnen mein Gedicht "Fischblut" vor, um zu zeigen, was ich meine:

Fischblut

Alle Flüsse hinauf wäre ich ihm
gefolgt wie es im Märchen heißt so
zog er mich in seinen Strom immer
genau die fünf Töne voraus die ich
mir in den Kopf gesetzt hatte und
kaum lag ich auf seinem nassen Brett
sagte eine Stimme wenn die Sonne
in den Räucherofen fällt glitzern
die Brassen wie Barren Golds

Das Deutsche ist reich an Idiomen, die mit Wörtern aus dem körperlichen Bereich arbeiten, daher ergibt das Wörtlichnehmen oft einen sehr sinnlichen Sinn. Der Titel "Fischblut" suggeriert ein Gedicht über jemand Kalten, Rücksichtslosen, im übertragenen Sinne Fischblütigen – und so jemand kommt auch vor. Zur selben Zeit weiß der Titel schon mehr, nämlich dass es tatsächlich um das Blut eines Fisches, eines weiblichen Fisches, gehen wird. Sie hängt am Haken der Stimme ihres Verführers und folgt ihm den Fluß oder Bach hinauf – er zieht sie in seinen Strom. Die Redewendung ist im wörtlichen wie im übertragenen Sinne zu verstehen. Ich zitiere aus der Übersetzung von Karen Leeder:

I would have swum up any river
for his sake just like in the fairy-tales
that is how he drew me into his wake.

Karen hat die Redewendung "jemanden in seinen Strom ziehen" mit "he drew me into his wake" übersetzt – einer Umwandlung des üblichen "to follow in somebody"s wake". Überdies hat sie einen inneren Reim gemacht, for his sake/ drew me into his wake. Ich halte diese Veränderung für ebenso legitim und geglückt wie die folgende in den nächsten zwei Zeilen, "immer genau die fünf Töne voraus, die ich mir in den Kopf gesetzt hatte: "always five notes ahead the very five/ that I had taken into my head". Mit diesem weiteren inneren Rreim von "ahead/head" bildet sie die Tatsache des Übereinstimmens, also des im weiteren Sinne Reimens, von Fischmädchen und Verführer nach. Die Brasse folgt einer Melodie, der sie sich nicht entziehen kann, weil sie sich ihre Töne "in den Kopf gesetzt hat". Das heißt, sie sitzen tatsächlich in ihrem Kopf.


Weitaus schwieriger dürfte die Übersetzung vieler meiner Gedichte aus dem 1989 erschienenen Zyklus "Septemtriones" sein. Die Gedichte sind alle vom kurzen, lyrischen Typus, sieben Zeilen lang. Es handelt sich keineswegs um gewollt hermetische Gedichte, im Gegenteil. Es sind zum Großteil sehr einfache Liebesgedichte. Wie dieses hier:


Als ich vor dir stand nach dem
Bad dir alle meine Blößen gab
die Schenkel mürb die Hüften auf-
geschwemmt traf mich dein Blick –
traf die Attrappe wo die Krankheit
täglich übt für ihren Sieg war ich
versöhnt mit dir mit meinem Krieg


Als ich vor dir stand nach dem / Bad, dir alle meine Blößen gab." Hier wird die Redewendung "sich eine Blöße geben" mit der Naivität einer Sprecherin verwendet, für die Deutsch eine Fremdsprache ist und die nicht weiß, daß man in dieser Redewendung die Bezugsrichtung nicht vertauschen kann und sich in den Fallstricken des Idioms verheddert.

"Dir alle meine Blößen gab" – das ist nicht nur eine Steigerung von "ich gebe mir eine Blöße" hin zu "ich gebe dir meine Blöße", ich mache mich verwundbar. Die Redewendung findet hier wieder zu ihrer ursprünglichen, körperlichen Bedeutung zurück.

Gestatten Sie mir zwei weitere Beispiele aus diesem Zyklus der "Septemtriones". In dem Gedicht Nr. LXIII spricht die Geliebte mit der Stimme der Medusa:

Was führst du sag mit mir im Schild
wenn nun mein Blick dir diesen Stein
verwandelt in dein Herz zurück? wen
wirst du lieben? wem verschweigen
daß du dann so spät nochmals das Haus
verläßt und mir mit deiner weichen
Hand die Lider schließt?

"Was führst du sag mit mir im Schild". Indeed, what are you up to, mag sich die Übersetzerin fragen. Die Bedeutung "etwas mit jemandem vorhaben" ist hier nur auf den ersten Blick die vorrangige. Natürlich fragt sich die Geliebte, was er mit ihr vorhat, was aus dieser Liebe werden soll. Aber die Stimme der Geliebten, mit denen ja alle diese Gedichte sprechen, spricht hier mit dem Mund und aus dem Gesicht einer mythischen Figur, deren Anblick versteinernde Wirkung hat. Die Frage bedeutet also auch: Was führst du da in deinem Schild, - nämlich auf der Innenseite deines Schilds, die du siehst - wenn du mich drin führst? Und weil es undenkbar ist, dass es sich hier um einen bösen Blick handeln kann, wird der Mythos umgekehrt. Was der Mann in seinem Schild sieht, erweicht sein Herz, und die Gefahr besteht nicht in der Versteinerung, sondern dass er mit diesem Schicksal der plötzlichen Liebesfähigkeit durch die Welt geht. Wen wirst du lieben? Und wer wird das sein, welche zufällige Liebe, die du dann am Abend nochmal verlassen wirst, um die Lider dieser Anti-Medusa auf deinem Schild zu schließen?

Ein letztes Beispiel, das die Problematik dieser Verschränkung von körperlichem Bild und Wörtlichnehmen für die Übersetzung deutlich machen soll, wiederum aus jenem Zyklus. Das Gedicht arbeitet außerdem mit elliptischen Sätzen, Teile fehlen, um die ungeduldige Überbrückung der Distanz darzustellen.

Es bleibt wir bleiben weit und
schicken Gründe hin und her so
heimlich gut ein Netz auf dem ich
näher nachts in deinen Traum
ach du ich sag dir nur und schlaf:
mein Nußbaum atmet tief von
seinen schweren Krähen auf.

Dieses letzte Bild, mein Nußbaum atmet tief / von seinen schweren Krähen auf, verlangt vom Leser zunächst einmal nichts Unmögliches: er soll der Autorin in die Anthropomorphisierung eines Nussbaums folgen, der "aufatmen" kann. Die volle Realisierung des Bildes gelingt aber erst, wenn der Leser sieht, wie sich die Äste heben, nachdem die Krähen mit ihrem Körpergewicht weggeflogen sind. Das befreite Auftamen wird wie in einer Ritualsprache an einer physischen Realität beglaubigt. Dabei erlaube ich mir eine idiomatische Kreuzung aus einem metaphorischen Sprechen (von etwas aufatmen, einem Schrecken zum Beispiel) und dem Auffliegen ganz konkreter schwarzer Vögel. Der Übersetzer müsste hier vermutlich sehr frei arbeiten, um etwas zu finden, das dem erzählenden Gehalt des Bildes gerecht wird und den Effekt der Verfremdung , also die Differenz zur Standardsprache, nicht ausspart.

It doesn"t work in English. Für die Arbeit an der Übersetzung eines publizierten Gedichtes ist das eine frustrierende Erfahrung, für ein work-in-progress kann es der Anstoß zum Nachdenken in eine ungewohnte Richtung sein. Vor etwa drei Jahren, bevor ich meine Übersetzerin kennenlernte, begann ich für ein Buchprojekt in einem englischen Verlag meine eigenen Gedichte ins Englische zu übersetzen – sowohl solche aus publizierten Bänden, als auch noch nicht veröffentlichte. Der Plan war, diese Fassungen, die nicht mehr als Rohübersetzungen sein konnten, im Austausch mit einem befreundeten englischen Lyriker zu überarbeiten. Dieser gemeinsame Arbeitsprozess hatte für manche der neuen Gedichte zur Folge, dass sie einen englischen Lektor bekamen und sich in einer fremden Sprache beweisen mussten, von wo sie dann in meine eigene Sprache zurückkehrten, wo ich wieder für sie zuständig war. Sie kamen – und ich spreche hier von Details, nicht von Gesamtkonzeptionen – mit einem neuen Wissen zurück. Manchmal wussten sie nun einfach, dass ein Bild nachvollziehbarer gemacht werden musste, und ich musste dafür sorgen, dass es nicht an Dichte und Intensität verlor.


Um ein solches Detail ging es z.B. am Ende des Gedichts "Wenn sie ihm etwas aufträgt." Dieses Gedicht ist Teil eines Zyklus mit dem Titel Laura"s Songs. Der englische Titel auch im Deutschen soll auf eine Tradition sehr einfacher, liedhafter Gedichte des 16. Jahrhunderts verweisen. Die Gedichte heißen "Wenn sie über ihn hinwegfliegt" "Ihr Reiselied", ,Ihr nüchternes Lied", "Ihr betrunkenes Lied" usf. In diesen Gedichten spricht eine erfundene Dichterin namens Laura.
Ich lese zuerst die ursprüngliche Fassung, so wie sie nach Überarbeitungen vor der Übersetzung bestand:


Wenn sie ihm etwas aufträgt

Liebster halt dein Auto an
Eine Zeile hüpfender Blätter
Überquert die Straße im Wind
Auf und ab zu meinem Lied

Ich habe aufgeschrieben was du
Mir bringen sollst ins enge Tal
Chaucer und Shakespeare Ovid
Das Glas aus dem du trinkst

Einen Picknickkoffer aus Leder
Von deiner Bootsfahrt im Bois
Den mit den Schlaufen an der Wand
Wohin man Erinnerungen steckt

Bring genug Petrarkismus
Für Augen Handgelenk und Mund
Und daß es von mir bis zu dir
Nur einen halben Meter weit ist

Eine Schürze mit Fragezeichen
Damit ich deine schnellen Sätze
In schönen Bögen langsam
Auf die Leine hängen kann

Mangos und Bitterschokolade
Die neue Tate den Sainsbury Wing
Und ein Buch in dem ich dir
Einen Walzer reservieren kann

Bring alle Kosenamen die du
Mir jemals geschrieben hast
Sie lesen sich wunderbar und
Vergiß deine Radiostimme nicht

Ich hatte die letzte Strophe übersetzt:

Bring all the petnames you"ve
Ever called me by in the mails
They make wonderful reading and
Don"t forget your radio voice

Dazu machte mein Lyriker in England den folgenden Einwand: They make wonderful reading – You need something stronger here. This is just description. – Vom englischen ‘petnames" ausgehend, in dem ja die Vorstellung von Haustieren liegt, schlug er vor, dass sich das abstrakte und selbstreflexive pet-names in Richtung hin zu etwas Lebendigem, einem Tier, entwickeln sollte: They make – some kind of material creature, either fantastic or feline, they make a tigress or they make a phoenix.

Die Idee der Tigerin oder des Phoenix gefiel mir sehr, sie war aber im Deutschen nicht umzusetzen, weil im Wort "Kosename" keine Anspielung auf Tiere enthalten ist. Ich musste also etwas anderes finden, und die letzte Strophe lautet nun so:

Bring alle Kosenamen die du / Mir jemals geschrieben hast / Pussycat und duck und my queen / Und vergiß deine Radiostimme nicht.

Joseph Brodsky nannte das Übersetzen "the main vehicle of civilization". In diesem Sinne möchte ich mich bei den heute ausgezeichneten Übersetzern bedanken, stellvertretend für jeden Autor, der das Glück hat, einen klugen und sensiblen Übersetzer gefunden zu haben.


Literaturangaben:
Czeslaw Milosz, Gedichte. Frankfurt/Main 1992 (Bibliothek Suhrkamp).
Evelyn Schlag, Fischblut. In: Das Talent meiner Frau. Gedichte. Salzburg 1999.
-,Septemtriones. Aus: Ortswechsel des Herzens. S.Fischer 1989.


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